Sexualität wird zu den Grundbedürfnissen des Menschen gezählt. Sie ist zentraler Bestandteil der
Identitätsfindung und Persönlichkeitsentwicklung. Sie ist überall präsent und doch oft tabuisiert. Sexualität
kann Freude, Glück und Erfüllung sein, aber auch Schmerz, Gewalt und Verletzung mit sich bringen. Für junge Menschen bedeutet es häufig
eine große Herausforderung, sich in diesem Spannungsfeld zurechtzufinden.
Daher möchten wir ihnen eine Pädagogik zur Seite stellen, die nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch
Spaß macht und Unterstützung in turbulenten Zeiten bietet. Damit soll sie einen Beitrag zum individuellen
Wohlbefinden und zur Achtsamkeit im Umgang mit sich und anderen leisten.
Leitgedanke von sexpäd.berlin
sexpäd.berlin verbindet SexualpädagogikEine Teildisziplin der Erziehungswissenschaft, welche sowohl die sexuelle Sozialisation, als auch die zielgerichtete erzieherische Einflussnahme auf die Sexualität von Menschen erforscht und wissenschaftlich reflektiert
und GeschlechterpädagogikErziehungswissenschaftliche Reflexion der Dimension von Geschlecht in Lehren und Lernen mit dem Ziel, individuelle Entwicklungsspielräume zu erweitern und geschlechterstereotype Zuweisungen und Festschreibungen zu hinterfragen mit dem Wissen und der Haltung zur Prävention sexualisierter GewaltGezielte Maßnahmen um sexualisierte Gewalt gegen junge Menschen zu verhindern und ihnen schnelle und passgenaue Hilfen zukommen zu lassen. Hierzu zählt auch, durch Aufklärung und Wissensvermittlung um die Anbahnung und Vorbereitung von Taten zu stören und andauernde Taten zu beenden oder zurückliegende Taten aufzuarbeiten.
sexpäd.berlin setzt umfassende und qualifizierte Angebote der SexualerziehungDie kontinuierliche, intendierte Einflussnahme von Einstellungs- und Sinnaspekten der Sexualität sowie auf die Entwicklung sexueller Motivation, Ausdrucks- und Verhaltensformen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen und SexualaufklärungDie grundlegende Information über Fakten und Zusammenhänge zum Thema Sexualität für junge Menschen"...wer noch nicht 27 Jahre alt ist" § 7 Abs. 1 Nr. 4 SGB VIII unterschiedlichen Alters um. Dabei richten wir uns an junge Menschen mit und ohne Förderschwerpunkt, Flucht- oder
Gewalterfahrungen, aber auch sexueller Übergriffigkeit. Die verschiedenen Formate werden dabei mobil und aufsuchend in Berlin und dem angrenzenden Brandenburg umgesetzt.
In Fällen von Übergriffigkeit unter jungen Menschen bieten wir kurzfristig Interventionen und mittelfristige Aufarbeitung.
Für Fachkräfte bietet sexpäd.berlin Schulung zu vielen
Themen der Sexuellen Bildung sowie Fachberatung und für Institutionen Begleitung bei der Erstellung von
sexualpädagogischen und Schutzkonzepten.
Darüber hinaus beraten und unterstützen wir Angehörige bei
Herausforderungen der sexuellen Entwicklung junger Menschen.
Bei Interesse an unseren Angeboten können Sie uns eine unverbindliche Anfrage zukommen lassen. Wir melden uns anschließend bei Ihnen, um offene
Fragen und ggf. Details zur Umsetzung zu klären.
Im Folgenden finden Sie die Zielgruppen und Themen unseres sexualerzieherischen
Angebots. Dieses bieten wir Lehrplan-erfüllend oder Lehrplan-ergänzend als Teil der schulischen
Sexualaufklärung und
Sexualerziehung aber auch in Wohngruppen oder Unterkünften an. Zusätzlich können wir in
diesem Kontext eine Informationsveranstaltung für
Angehörige
oder eine Angebotsvorstellung für
Auftraggebende durchführen.
Für die pädagogische Arbeit verfügen wir über ein umfassendes Schutzkonzept für junge Menschen.
Die Projektreihe bietet ein qualifiziertes und bewährtes Programm für das alterspezifisch relevante Themenspektrum:
Dabei liegt der Fokus in der Altersgruppe 9 - 11 Jahre darauf, auf die ersten Anzeichen der Pubertät vorzubereiten und in der Auseinandersetzung mit Gefühlen und dem Wissen über den eigenen Körper zur Selbstwertstärkung beizutragen. Zusammen mit dem Wissen um Rechte und Grenzen dient sie der Prävention sexualisierter Gewalt.
Für die Altersgruppe 12 - 13 Jahre soll ein Überblick über alle relevanten Themen eine altersgemäße, sowohl sachlich als auch emotional grundlegende Sexualaufklärung geleistet werden.
Ab der Altersgruppe 14 - 16 Jahre wird Grundlegendes vertieft und über die Fragen der Sexualaufklärung hinaus vor allem lebensweltnahe Aspekte der Sexualerziehung aufgegriffen.
Wissen um und Vertrauen in die eigenen Gefühle sind nicht nur die Grundlage für einen achtsamen Umgang mit sich und anderen, sie sind als Schutzmechanismen vor Manipulation auch zentraler Bestandteil der Prävention von sexualisierter Gewalt. Das Modul unterstützt die Teilnehmenden im Wahrnehmen und Erkennen von Gefühlen sowie der Entwicklung von Sprachfähigkeit und schafft damit die Möglichkeit für Regulation und Verständnis.
Um den aufregenden und herausfordernden Veränderungen der Pubertät gewachsen zu sein, möchten wir Kinder in diesem Modul altersgerecht und wissensbasiert in ihrer Entwicklung unterstützen. Mit Informationen zu Körper, seinen Funktionen und den kommenden Veränderungen rund um Menstruation und Co. werden brennende Fragen beantwortet und ein positives Körperbild gefördert.
Ausgehend von den Kinderrechten liegt der Fokus des Moduls auf dem Selbstbestimmungsrecht über den eigenen Körper und dem Schutz vor (sexualisierter) Gewalt. Angenehme von unangenehmen Berührungen unterscheiden zu können, aber auch das Erkennen und Benennen von grenzverletzendem oder übergriffigem Verhalten soll gestärkt werden. Nicht nur sind Kinder nie schuld, wenn sie Gewalt erleben, sie brauchen in solchen Situationen auch Hilfe von Erwachsenen. Das Wissen um Vertrauens- und Ansprechpersonen ist daher die Grundlage für Handlungssicherheit.
„Woher kommen eigentlich die Babys?“ ist eine Frage, die Kinder oft schon im Kindergarten beschäftigt. Wie in nur 9 ½ Monaten aus einem Spermium und einer Eizelle ein kleiner Mensch entsteht, wie das mit den Zwillingen so funktioniert, und wie die alle dann wieder aus dem Bauch rauskommen, soll in diesem Modul erkundet werden. Ob mit Kindern oder ohne, alleinerziehend, als Großfamilie oder mit zwei Papas – abschließend schauen wir uns an, wie unterschiedlich Familien sein können.
Der Zugang zu den eigenen Gefühlen ist die Grundlage für einen sensiblen Umgang mit sich und anderen.
Außerdem sind sie die Grundlage für das Wahrnehmen und Setzen von Grenzen und damit Ausgangspunkt unserer
Angebote. Welche Gefühle
gibt es und wie gehe ich mit ihnen um?
Den Themen verknallt sein, Liebe, Zärtlichkeit und Vertrauen, aber auch Eifersucht, Wut, Aggression und
Enttäuschung kann dieses Modul einen Rahmen zur Auseinandersetzung bieten.
Viele Kinder erleben die Pubertät unvorbereitet. Der ganze Körper verändert sich, Haare und
Geschlechtsorgane wachsen, während Menarche und Ejakularche das Ende der Kindheit einläuten. Mit der Psyche
und den Bedürfnissen entwickelt
sich ein eigenes Verständnis der geschlechtlichen und sozialen Identität. Dabei ist klar, dass dies nicht
nur für Außenstehende eine komplizierte, aber auch abenteuerliche Phase sein kann. Dieses Modul möchte
die Teilnehmenden über die Veränderungen in der Pubertät informieren und sie in ihrem Umgang damit
unterstützen.
Den Prozess, einen positiven und informierten Umgang mit dem eigenen und dem Körper anderer zu erlernen,
wollen wir mit Wissen über den Aufbau und die Funktion der inneren und äußeren, über die männlichen bis zu
den weiblichen
Geschlechtsorganen unterstützen. Wir sprechen über die Unterschiedlichkeit von Körpern, den
Menstruationszyklus, den Samenerguss und Beschneidungen. Wir lernen die passenden Begriffe und üben einen
sachlichen und kontextangemessenen
Umgang mit dem Thema.
Aufbauend auf den Kinderrechten soll ein Verständnis von den eigenen Rechten und denen anderer Kinder ausgebaut werden. Darf ich auch nein sagen, wenn alle anderen ja sagen? Wer darf was ab wann? Und warum ist es klug auch dann nicht alles mitzumachen? Was kann ich tun, wenn Erwachsene meine Grenzen verletzen? Wo bekomme ich Hilfe? All diese Fragen möchten wir in diesem Modul klären und den Umgang damit üben.
Meistens beginnt es mit der Familie, ob mit Eltern, Großeltern, Geschwistern oder ohne, über Kumpel und
Freunde, Buddy und Brudi, BAE und Bro über Schwarm und Crush, One-Night-Stand und Techtel bis zu Partnerschaft
und Ehe, ob nun mono
oder nicht oder einfach nur für sich… auf die ein oder andere Art bewegen wir uns doch - aufeinander zu oder
voneinander weg. Damit wir beim Verdrehen den Kopf nicht verlieren
beschäftigen wir uns in
diesem Modul genauer mit ihnen… Beziehungen.
Warum haben Menschen überhaupt Sex? Mit dem Übergang zur Pubertät haben viele Kinder, ob mittelbar oder unmittelbar, bereits eine stark medial und nicht selten pornografisch geprägte Vorstellung von Sexualität, die oft mit Überforderung einhergeht. In diesem Modul soll es darum gehen eine pädagogisch abgewogene und grundlegende Vorstellung davon zu geben, was Sexualität eigentlich ist. Über die Themen Kuscheln, Küssen, Kommunikation, Intimität und Liebe kommen wir zum Thema Geschlechtsverkehr. Bei allem ist Freiwilligkeit die erste und wichtigste Regel.
Die Frage nach der biologischen Bedeutung von Sexualität ist leichter zu beantworten als die nach der
kulturellen oder individuellen. Fortpflanzung spielt aber auf allen Ebenen eine Rolle. Diese Entwicklung
zeichnen wir von Spermium
und Eizelle bei der Befruchtung über Embryo und Fötus in der Schwangerschaft bis zur Geburt eines neuen
Menschen nach. Wir sprechen über Schwangerschaft und die Verantwortung als Eltern und Familie. Wir
sprechen über ungewollte Schwangerschaft und über die Möglichkeiten der Empfängnisverhütung.
Mit dem Beginn der Pubertät und damit der Entwicklung der eigenen Sexualität, ist Gesundheit
ein zunehmend wichtiges Thema, und nicht nur, weil der Körperpflege in dieser Zeit eine besondere Bedeutung
zukommt. Was passiert beim Frauenarzt? Gibt es eigentlich auch einen Männerarzt? Was muss man tun, wenn es juckt und brennt? Kann Sex auch krank machen? Gute Fragen! Wir geben die passenden Antworten darauf!
Mädchen-Sein, Junge-Sein – Rollenbilder, Erwartungen und Vorurteile können den Umgang mit der eigenen Identität ganz schön kompliziert machen. Und manchmal passt man ins keins von beiden oder es ist doch ganz anders, als alle dachten.
Erwachsen werden heißt, sich mit der eigenen Identität auseinander zu setzten und die eigene Rolle zu finden. Dabei braucht es das richtige Maß an Unterstützung und Freiraum und vor allem die Fähigkeit, sich zu reflektieren und Veränderungen zu akzeptieren.
Ob Größe, Form, Farbe oder Behaarung – „Bin ich normal?“ haben wir uns alle schon mal gefragt. Einen wertschätzenden und informierten Zugang zum eigenen Körper zu erlangen ist in Zeiten von Social Media und den dort vermittelten Schönheitsidealen und Falschinformationen für Jugendliche oft nicht leicht. Wissen um Anatomie und Funktion der Geschlechtsmerkmale, aber vor allem um die Vielfältigkeit von Körpern kann in turbulenten Zeiten entlasten. In einem sicheren Rahmen und einer offenen Atmosphäre sollen alle Fragen beantwortet und gemeinsam Unsicherheiten abgebaut werden.
Mit 14 Jahren wird man nicht nur offiziell vom Kind zum Jugendlichen, es kommen auch neue Rechte und Pflichten auf einen zu. Viele Entscheidungen darf man nun endlich selbst treffen, man trägt aber auch mehr Verantwortung für das eigene Handeln. Um für diese wichtige Phase gut gewappnet zu sein, klären wir rechtebasiert darüber auf wer jetzt eigentlich genau was ab wann mit wem darf. Aber auch darüber, was passiert, wenn es zu Grenzverletzung oder sexuellen Übergriffen kommt – was man tun kann, wer einem hilft und wie man vielleicht auch selbst helfen kann.
Herzklopfen oder doch nur Friends? Zählt Aussehen am Ende vielleicht doch weniger als ein guter Charakter? Was bedeutet für mich eigentlich Treue und wie viel Eifersucht in einer Beziehung ist okay? Die ersten Erfahrungen mit Beziehungen sind aufregend und manchmal auch ganz schön dramatisch – im Guten wie im Schlechten. Ob ich eine Beziehung möchte und zu wissen, was ich mir von Beziehung wünsche, kann und darf Zeit brauchen. Ein respektvoller Umgang und die Fähigkeit Gewalt in Beziehungen frühzeitig zu erkennen, stellt aber eine notwendige und wichtige Grundlage dar.
Lustvolles Erleben, ein achtsamer Umgang mit sich und die Wahrung der Grenzen anderer müssen erlernt werden und stehen oft in starkem Kontrast zu den medial vermittelten Bildern und Vorstellungen rund um Sexualität. In diesem Modul möchten wir einen Abgleich mit der Realität ermöglichen, ohne zu verurteilen, um Erwartungsdruck zu nehmen und aber auch Ängsten und Unsicherheiten Raum zu geben.
Hormone oder keine? Spirale, Kette, Pflaster, Schwamm „…hab ich ja noch nie gehört!?“ Diaphragma oder doch der Allstar – das Kondom? „Davon habe ich immer eins dabei oder was geht mich das als Junge an?“ Die passende Verhütungsmethode zu finden ist keine leichte Aufgabe, denn neben Kosten, Sicherheit und Nebenwirkungen geht es gemeinsam um die Frage mit welcher Methode man sich am wohlsten fühlt und welche am besten zu der aktuellen Lebenssituation passt. Daher bieten wir hier alle wichtigen Infos und tragen so zu einer selbstbestimmten Familienplanung bei.
Kooperationspartner der Albatros-Schule Berlin mit Förderschwerpunkt Geistige
Entwicklung.
Bei Vorfällen sexualisierter Gewalt unter jungen Menschen braucht es möglichst zeitnahes Handeln durch verantwortliche Erwachsene zur gelungenen Einordnung und Begleitung zur erfolgreichen Be- und Verarbeitung. Doch wie kann diese aussehen? Wie soll das Thema besprochen werden?
Wir unterstützen Institutionen, indem wir als externe Fachkräfte in die Einrichtung kommen, mit der Gruppe arbeiten und Sie beraten.
Herzklopfen, feuchte Hände, locker bleiben, blöder Spruch, bestes Outfit, cool tun, los jetzt, besser
nicht… Flirten ist gar nicht so leicht. Den coolsten Spruch oder die beste Masche werden wir nicht
suchen, aber wir reden über
"Dos" und "Don'ts", über Kränkung und Körbe, über Scham und vor allem Spaß für alle Beteiligten. Dabei üben
wir ein souveränes Auftreten und einen respektvollen Umgang und stellen dabei so manches auf die Probe!
Statistiken belegen, dass Sexting unter Jugendlichen ein weit verbreitetes Phänomen ist. Etwa jede*r fünfte
bis jede*r dritte Jugendliche hat bereits Erfahrungen mit Sexting gemacht. Dabei entwickelt sich das
Sextingverhalten
meistens analog zum sonstigen Sexualleben und nimmt bis ins Erwachsenenalter zu. Doch welche Risiken gibt es
und welche Regeln gilt es zu beachten? Muss man da jetzt mitmachen oder sollte man es besser ganz lassen?
Gesamtwertung der Kinder und Jugendlichen.
Gesamtwertung der Auftraggebenden.
Absolute Weiterempfehlung! Die Workshopleiter hatten eine sehr professionelle und gute Art mit den
Jugendlichen zu sprechen. Alle Klassen waren sehr begeistert. Vielen lieben Dank, gerne wieder.
Klassenlehrerin zu Projekttagen in vier Klassen einer Sekundarschule mit 15 bis 16 Jährigen
Das hätte ich mir gewünscht: Das ich mehr Fragen gestellt hätte.
11 jähriges Mädchen zu einer Projektreihe einer Grundschule
Ich fühle mich besser, frei darüber zu sprechen und es war sehr interessant.
Teilnehmende*r in einer Klasse mit 12 bis 14 Jährigen
Es war eine sehr positive und bereichernde Erfahrung, geprägt von hoher Kompetenz.
Lehrerin in einer Klasse mit Förderschwerpunkt 'Geistige Entwicklung' mit 12 bis 14 Jährigen
Sehr wertvolles Angebot. Super, mal für die SuS einen Mann als Ansprechpartner zu haben. Sehr wertvoll
für unser Team waren die Beratungen zu einzelnen Schülern und die fachlichen Hilfestellungen. Alles
in allem Eins mit
Sternchen!
Lehrerin in einer Klasse mit Förderschwerpunkt 'Geistige Entwicklung' mit 12 bis 14 Jährigen
Wahrscheinlich der beste Workshop, den wir je hatten.
Teilnehmer eines Projekttags, 16 Jahre
Sehr verlässliches Angebot und gute, wertschätzende Kommunikation. Über die Zielgruppe wurde sich vorab
ausführlich informiert und das Angebot darauf abgestimmt. Insbesondere auch für Schülerinnen und Schüler
mit Beeinträchtigungen
zu empfehlen!
Lehrerin einer Klasse mit Förderschwerpunkt 'Sehen' und 'Geistige Entwicklung'
Die Arbeitsweise von Marlen Stahrmüller empfand ich als sehr professionell. Sie schaffte es komplexe
Inhalte anschaulich, mit Spaß und Ernsthaftigkeit zu vermitteln.
Auftraggeberin einer Projektwoche mit Kindern von 11 bis 14 Jahre
Herr Holk gewann sehr schnell das Vertrauen und die Lernbegeisterung der SchülerInnen mit seinem
wertschätzenden und klaren Umgang, Offenheit, Geduld, Verständnis und Verlässlichkeit, mit tollem
Material, spaßbringenden Spielen,
aber
auch Raum und Zeit für individuelle Gefühle und Befindlichkeiten.
Lehrerin in einer Klasse mit Förderschwerpunkt 'Geistige Entwicklung' mit 12 bis 14 Jährigen
Ich fand es toll 🙂 !
Teilnehmer der Projektreihe mit Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung, 12 Jahre
Es war sehr schön und ich habe viel gelernt und das war sehr schön.
Teilnehmer Projektreihe, 10 Jahre
Beste Zeit meines Lebens.....
Drei Teilnehmer einer Neuköllner Jungengruppe nach einer Laufzeit von drei Jahren
Das Projekt war inhaltlich sehr gut durchdacht, sehr vielfältig ausgerichtet und stellt meiner Ansicht nach
ein sehr zeitgemäßes und qualitativ hochwertiges Angebot zur sexuellen Bildung dar.
Lehrerin einer Klasse mit Förderschwerpunkt 'Sehen' und 'Geistige Entwicklung'
The fact, that we could laugh and joke made it very fun.
Teilnehmer eines Projekttags, 16 Jahre
Mir gefällt, dass wir über das Thema sprechen.
Teilnehmer der Projektreihe mit Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung, 13 Jahre
Eine gelungene Kooperation auf allen Ebenen!
Auftraggebende einer Schule mit Förderschwerpunkt 'Sehen' und 'Geistige Entwicklung'
Es war das Beste was ich bis jetzt in der Schule erlebt hab.
Sexualität kann bei Entwicklungsauffälligkeiten junger Menschen ein bedeutsames Thema sein. Dabei ist nicht immer
eindeutig, ob sexualitätsbezogene Fragen, Grenzerfahrungen oder sexualisierte Gewalt ursächlich sind oder ob sie
Ausdruck anderer Belastungen darstellen. Für die Bearbeitung braucht es häufig eine kontinuierliche, systemisch
ausgerichtete und traumasensible Begleitung, die den jungen Menschen im Alltag stärkt, sein soziales Umfeld einbezieht
und durch verlässliche Beziehungsarbeit Orientierung ermöglicht.
Sexualitätsbezogene Themen treten bei Jugendlichen in komplexen Belastungslagen häufig im Zusammenhang mit Fragen
von Grenzen, Beziehungsgestaltung, Selbstschutz und Identität auf. Ob Sexualität selbst, sexualisierte Gewalt oder
andere biografische Erfahrungen im Vordergrund stehen, ist dabei nicht immer von Beginn an eindeutig. Erforderlich
ist oft eine intensive, traumasensible und systemisch ausgerichtete Einzelbegleitung, die Stabilisierung,
kontinuierliche Beziehungsarbeit und die Entwicklung eigenverantwortlicher Lebensführung verbindet.
Geschlecht spielt bei der Identitätsfindung junger Menschen eine herausragende Rolle. Unsicherheit oder
sozialer Druck kann diesen Prozess gefährden, während ein geschützter Rahmen und die Entlastung von
geschlechtsspezifischen Anforderungen einen selbstbestimmten Prozess ermöglichen können. So kann zu einer
ausgewogenen Identitätsentwicklung beigetragen werden, die sich einem vielfältigen Repertoire
menschlicher Eigenschaften bedienen kann. Dieses sozialpädagogische Angebot der geschlechterreflektierten
Mädchen- und Jungenarbeit soll diesen Prozess begleiten und unterstützen.
Hier erhalten Sie einen Überblick der Inhalte, zu denen wir Schulungen oder
Informationsveranstaltungen für Fachkräfte oder ggf. Angehörige anbieten.
Wir bieten unsere Schulungen nicht als offene sondern nur als geschlossene Schulungen für Teams
oder Institutionen an.
Bei allen Schulungen haben wir eine breite, aktuelle und zielgruppenspezifische Auswahl an Büchern,
Methoden & Materialien auf unserem Materialtisch zur Ansicht dabei.
Vielen pädagogischen Einrichtungen ist die Notwendigkeit der Integration sexualpädagogischer Arbeit bewusst.
Neben intensiven sexualpädagogischen Angeboten z. B. durch externe Fachkräfte bedarf es aber vor allem einer
entsprechenden
Haltung des Teams in der täglichen Arbeit. Dem zugrunde liegt elementares Wissen über die sexuelle
Entwicklung, körperliche Abläufe und die Rolle der pädagogisch Tätigen im Umgang
mit Kindern und
Jugendlichen.
Dieses Wissen soll in dieser Schulung vermittelt und im Austausch zur Entwicklung einer pädagogischen
Grundhaltung verfestigt werden.
Hat die Akzeptanz von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans und queeren Menschen
zwischenzeitig zugenommen, so bleibt sie permanenten Angriffen ausgesetzt. Dennoch machen die hitzig geführten Debatten über Geschlecht und sexuelle Orientierung das Erwachsenwerden
zusätzlich kompliziert. Diese Schulung vermittelt grundlegendes Wissen über geschlechtliche, sexuelle und amouröse Vielfalt und wirft einen Blick auf die
Lebensrealitäten von LGBTIQ* Kindern und Jugendlichen. Anhand von praktischen
Beispielen und Übungen findet ein Wissenstransfer zwischen Theorie und Praxis statt.
Fehlendes Wissen über Sexualität, fehlendes Bewusstsein um die eigenen Bedürfnisse und fehlende Worte, um
Grenzverletzungen zu benennen, begünstigt sexualisierte Gewalt. Dem entgegen sind sexuelle
Grenzüberschreitungen auch für die
Grenzverletzenden nicht selten Ausdruck von Unbeholfenheit, Unwissenheit oder eines entgrenzten
Umfeldes.
Welcher Bedeutung der Sexualpädagogik unter diesen Voraussetzungen zukommt, soll
in dieser Schulung nachgegangen werden.
Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zum Thema Sexualität hält einige Herausforderungen bereit - und das
nicht allein für die Teilnehmenden. Oft fühlen sich pädagogische Fachkräfte durch die befürchteten
Unwegbarkeiten verunsichert.
Herausfordernde Situationen lassen einen manchmal hilflos zurück.
Diesen möchten wir mit dieser Schulung begegnen. Wir werden einen Überblick über mögliche Herausforderungen verschaffen und einzelne Situationen umfassender bearbeiten. Dabei
soll die Planung und Umsetzung
anhand von Praxisbeispielen
erfahren und geübt werden.
Sexualpädagogische Fertigkeiten zu erlernen ist für alle Pädagog*innen nützlich, die Kinder und Jugendliche
in ihrer Entwicklung und den daraus entstehenden Fragen zum Thema Sexualität fachlicher begleiten möchten.
Methoden und
Materialien erleichtern die Bearbeitung. Doch auch als praxiserfahrene Sexualpädagog*innen bedarf es hin und
wieder eines neuerlichen Überblicks.
In dieser Schulung soll dieser über praxiserprobte und nützliche Materialien und Methoden gegeben und Raum
zum Ausprobieren geschaffen werden.
Sexualerziehung mit jungen Menschen mit Förderschwerpunkt Geistiger Entwicklung ist geprägt von sehr
unterschiedlichen Bedarfen auf der einen und besonderen Herausforderungen auf der anderen Seite. Während die
geistige Entwicklung in
unterschiedlichem Maße verzögert ist verzögert sich die körperliche Entwicklung dadurch nicht. Daher wird es
mit dem Übergang zur Pubertät zudem besonders wichtig den Umgang mit sich, den eigenen Bedürfnissen
und den Bedürfnissen der
anderen zu üben. Wie der Umgang mit dem Thema in der pädagogischen Praxis aussehen kann, soll in dieser
Schulung bearbeitet werden.
Gesamtwertung der Teilnehmenden.
Sehr gute Schulung, die einen mitnimmt, nicht überfordert und mit viel Praxiswissen zurück lässt.
Teilnehmer*in einer Weiterbildung zum Modul "Prävention sexualisierter Gewalt"
Trotz des schweren Themas hab ich mich sehr gut aufgehoben gefühlt und Tobias hat auch die
Gruppendynamiken gut aufgegriffen. Trotz aller Schwere gab es eine "Wohlfühlatmosphäre"
Teilnehmer*in einer Weiterbildung zum Modul "Prävention sexualisierter Gewalt"
Sehr sympathische und fachliche Leitung. Super Fortbildung!
Teilnehmer*in des Workshops "Grundlagen der Sexualpädagogik"
Habe viel mitgenommen, super Präsenz!
Teilnehmer*in des Workshops "Sexualpädagogik als Prävention sexualisierter Gewalt"
Sehr lehrreich, lockere Atmosphäre, es darf gelacht werden. Sehr fachliche Kompetenz des Referenten mit
vielen anschaulichen Praxistipps.
Teilnehmer*in des Workshops "Sexualpädagogik als Prävention sexualisierter Gewalt"
Das Fachwissen von Tobias war sehr breit und tiefgehend. Es wirkte sehr professionell und die Stimmung
war extrem angenehm. Gerne wieder, mit mehr Zeit!
Teilnehmer*in des Workshops "Sexualpädagogik als Prävention sexualisierter Gewalt"
Vollkommen begeistert. Weckt Spaß und Neugierde aufs Ausprobieren. Inspirierend und bereichernd.
Teilnehmer*in der Fortbildung "Materialien und Methoden sexualpädagogischen Arbeitens"
Eine sehr interessante Schulung. Angenehm und humorvoll vermittelt.
Teilnehmer*in des Workshops "Sexualpädagogik als Prävention sexualisierter Gewalt"
Ausgezeichnet!
Teilnehmer*in der Fortbildung "Grundlagen der Sexualpädagogik"
Tobias hat eine sehr angenehme Art über Sexualität zu sprechen. Ich habe einfach gern zugehört!
Teilnehmer*in der Fortbildung "Sexualpädagogik als Prävention sexualisierter Gewalt"
Vielen Dank! Für mich war es ein spannender Einblick in die Arbeit eines sehr kompetenten Pädagogen!
Teilnehmer*in der Fortbildung "Sexualpädagogik als Prävention sexualisierter Gewalt"
Vielen Dank, alles super! Jede*r sollte 1x an dieser Schulung teilgenommen haben.
Teilnehmer*in der Fortbildung "Grundlagen der Sexualpädagogik"
Es war für mich ein sehr angenehmes und gutes Seminar. Da können sich einige Dozierende ein Vorbild
nehmen.
Teilnehmer*in des Seminars "Sexualpädagogik" im SS 2022 an der EHB
Ein sehr freundlicher, fachlicher und offener Umgang mit Fragen, Anmerkungen und Diskussionen. Flexible
und offene Gestaltung des Workshops. Bedürfnisorientiert.
Teilnehmer*in des Workshops "Sexualpädagogik als Prävention sexualisierter Gewalt"
Viele gute und neue Hinweise & Methoden erhalten. Können wir gerne regelmäßig machen!
Teilnehmer*in der Fortbildung "Materialien und Methoden sexualpädagogischen Arbeitens"
Die Fortbildung ist praxisnah und bedarfsorientiert. Der Referent geht sehr stark auf die Teilnehmenden
ein, tritt authentisch auf, ich konnte super folgen. Weiter so!
Teilnehmer*in des Workshops "Sexualpädagogik als Prävention sexualisierter Gewalt"
Kompetenter Referent, der anschaulich, durch Beispiele unterstützt, wiedergibt. Zur nachhaltigen
Vertiefung bleibt ein Ordner voller spannender Literatur. Vielen Dank!
Auftraggeberin eines Inputs "Sexualpädagogik und Kinderschutz"
Vielen Dank für dieses Angebot, das war eines meiner liebsten Seminare dieses Semester :)
Teilnehmer*in des Seminars "Sexualpädagogik" im SS 2022 an der EHB
Sehr reflektierter, erfahrener und sympathischer Referent. Sehr anschauliches, übersichtliches,
treffsicheres Material
Teilnehmende der Fortbildung "Sexualpädagogisches Arbeiten in Förderbereichen"
Vielen Dank - es war sehr informativ. Das Thema Sexualität wird enttabuisiert und aus einer
heteronormativ-kritischen Perspektive vermittelt. Dadurch werden fachlich neue Impulse gesetzt.
Teilnehmende der Fortbildung "Sexualpädagogisches Arbeiten in Förderbereichen"
Besser gehts nicht :) super wohl gefühlt und viel gelernt! Sehr professionell und trotzdem locker und
modern.
Teilnehmer*in des Seminars "Sexualpädagogik" in SS 2022 an der EHB
Sehr interessant. Super Einblick über das Thema, das sehr kompliziert ist. Sehr aktive Schulung.
Teilnehmer*in der Fortbildung "Grundlagen der Sexualpädagogik"
Jeder junge Mensch hat ein Anspruch auf Bildung. Aufgrund des staatlichen Erziehungs- und Bildungsauftrags
sind Schulen dazu verpflichtet diesen Anspruch gerecht zu werden. Das gilt auch für sexuelle Bildung. Für
das nachhaltige
Gelingen jedoch gilt es, die Eltern über ihr Informationsrecht hinaus in den Prozess einzubinden, Fragen zu
beantworten, Unsicherheiten abzubauen, Kompetenzen zu stärken und Ansprüche zum
Wohl der jungen
Menschen in Einklang zu
bringen. Diese Informationsveranstaltung soll den Rahmen dafür bieten.
Sie interessieren sich allgemein für unsere Arbeit oder vielleicht bereits für ein konkretes Angebot? Sie
möchten unsere Arbeitsweisen kennenlernen, bevor Sie sie in Anspruch nehmen? Sie möchten unsere Konzepte und
Methoden
kennenlernen und erfahren, wie genau wir sie umsetzen? Wir stellen Ihnen gerne unsere Arbeit in Form einer
Angebotsvorstellung dar und erörtern Ihnen so die Inhalte und Grundlagen unserer sexualpädagogischen
Arbeit.
Es gibt keine Vorlage für ein sexualpädagogisches Konzept, denn es spiegelt die Haltungen, die Werte und die
Arbeitsweisen des Teams, der Institution und auch des Trägers wider.
Sie möchten in Ihrer Einrichtung ein sexualpädagogisches Konzept erarbeiten und brauchen dafür
Unterstützung? Wir schulen, beraten und begleiten Sie in diesem Prozess von der
Idee bis zum fertigen
Konzept.
Ein Schutzkonzept ist eine auf einer detaillierten Analyse der Organisationsstrukturen aufbauenden Momentaufnahme, eines durch Handlungsplänen, Arbeitsweisen und Maßnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen fundierten Schutzprozess. Während die Erstellung von Schutzkonzepten für viele Institutionen verpflichtend ist, ist sie grundsätzlich für alle pädagogischen Einrichtungen sinnvoll. Wir begleiten Sie dabei!
Fachliche Begleitung bei der Erstellung eines
Schutzkonzeptes
Ein Schutzkonzept ist eine auf einer detaillierten Analyse der Organisationsstrukturen aufbauenden Momentaufnahme, eines durch Handlungsplänen, Arbeitsweisen und Maßnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen fundierten Schutzprozess. Während die Erstellung von Schutzkonzepten für viele Institutionen verpflichtend ist, ist sie grundsätzlich für alle pädagogischen Einrichtungen sinnvoll. Doch wie läuft dieser Prozess ab? Welche Bausteine sind wichtig und wie bauen Sie aufeinander auf? Dabei begleiten wir Institutionen durch den Prozess einer Konzeptentwicklung, je nach Bedarf, von der Idee bis zum fertigen Konzept!
Begleitung
Um Sie bei diesem Prozess zu unterstützen, können wir diesen auf unterschiedliche Weise begleiten:
Begleitung über den vollständigen Prozess hinweg
Begleitung bis zum Abschluss der Potential- und Risikoanalyse
Bei Bedarf beratend
Das Ergebnis fachlich prüfen
Dauer
Die Erarbeitung des Schutzkonzeptes dauert, abhängig von Größe der Einrichtung und des Teams, der Organisationsstruktur und den Kapazitäten, die für die Erarbeitung zur Verfügung stehen 2-6 Jahre.
Ein Schutzkonzept ist eine auf einer detaillierten Analyse der Organisationsstrukturen aufbauenden Momentaufnahme, eines durch Handlungsplänen, Arbeitsweisen und Maßnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen fundierten Schutzprozess. Während die Erstellung von Schutzkonzepten für viele Institutionen verpflichtend ist, ist sie grundsätzlich für alle pädagogischen Einrichtungen sinnvoll. Doch wie läuft dieser Prozess ab? Welche Bausteine sind wichtig und wie bauen Sie aufeinander auf? Dabei begleiten wir Institutionen durch den Prozess einer Konzeptentwicklung von der Idee bis zum fertigen Konzept!
Projektskizze in FORUM
Sexualaufklärung und Familienplanung Nr. 2/2022 der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) (heute BIÖG) zur Entwicklung
sexualpädagogischer Materialien für blinde und sehbeeinträchtigte junge Menschen.
Gutachter beim Reakkreditierungsverfahren 2025 des Studiengangs "Sexualwissenschaft" an der Medical School Hamburg
Auch für Fachkräfte ist der Umgang mit dem Thema Sexualität häufig eine Herausforderung. Sich Hilfe zu holen
oft nicht leicht. Dabei ist es ein Ausdruck von Fachlichkeit eigene Grenzen zu kennen und bei Bedarf
Hilfsangebote in
Anspruch zu nehmen. Ob Sie über den kollegialen Rahmen hinaus Impulse benötigen, einfach nur eine neue
Perspektive suchen oder eine fundierte sexualpädagogische Fachberatung in Anspruch nehmen möchten, stehen
wir Ihnen gerne zur
Seite.
Gesamtwertung der Fachberatungen.
Die Zusammenarbeit hat sehr gut funktioniert und alle Beteiligten haben sich sehr gut aufgehoben
gefühlt. Sehr gerne arbeiten wir bei zukünftigen Projekten wieder mit sexpäd.berlin zusammen.
Mitarbeitende eines Medienprojektes
Die Beratung war sehr spontan möglich und das Gespräch sehr ausführlich und kompetent.
Lehrerin in einer Klasse mit Förderschwerpunkt 'Sehen' und 'Geistige Entwicklung'
Sehr, sehr hilfreich und unterstützend. Herr Holk hat unser Team exzellent gestärkt und beraten in
mehreren Situationen, in denen wir nicht weiter wussten.
Lehrerin eines Kindes zum Umgang mit seiner Identitätsentwicklung
Kommt es bei jungen Menschen zu Auffälligkeiten im Umgang mit Sexualität, Grenzen oder geschlechtlicher Entwicklung,
kann dies Eltern, Angehörige, Gleichaltrige oder Lehrkräfte schnell verunsichern und überfordern. Häufig braucht es
dann einen geschützten Beratungsrahmen, in dem die zugrundeliegenden Dynamiken fachlich eingeordnet, familiäre und
pädagogische Handlungsmöglichkeiten entwickelt und konkrete Entlastungsschritte vereinbart werden können. Durch
traumasensible, systemisch ausgerichtete Beratung kann Orientierung entstehen und eine nachhaltige Entspannung
im Umfeld des jungen Menschen erreicht werden.
Sexualitätsbezogene Auffälligkeiten oder Unsicherheiten in der geschlechtlichen Entwicklung können Familien
im Alltag erheblich belasten. Eltern, Geschwister oder andere Bezugspersonen geraten dabei häufig an Grenzen,
insbesondere wenn Verhaltensweisen wiederholt auftreten, Konflikte auslösen oder Schutz- und Erziehungsfragen
berühren. In solchen Situationen kann eine kontinuierliche, systemisch ausgerichtete und traumasensible Begleitung
der Familie helfen, Dynamiken zu verstehen, Handlungssicherheit aufzubauen und durch verlässliche Unterstützung
eine nachhaltige Entspannung im familiären Zusammenleben zu erreichen.
Aus den Bedarfen der Teilnehmenden und den Erfahrungen unserer pädagogischen Arbeit heraus entwickeln wir Materialien und Methoden für die sexualpädagogische Praxis. Diese werden in dem von uns initiierten sexpäd.store anderen Fachkräfte zur Nutzung bereit gestellt.
Fachkraft betroffenengerechte Prävention sexualisierter Gewalt in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen (Inmedio)
Ressourcenorientierter Traumapädagoge und Traumazentrierter Fachberater (institut
berlin)
Prozessberater für die Entwicklung von Schutzkonzepten in der Kinder- und Jugendhilfe (DKSB)
Fachkraft für diskriminierungssensible und geschlechterreflektierte Jungen*arbeit (CI)
Berufspraxis
Langjährig angestellt bei HILFE-FÜR-JUNGS e.V. im Projekt berliner jungs - Hilfe für Jungen*
bei sexualisierter Gewalt als Bezirkskoordinator für Neukölln
Eine sexualpädagogische Fachkraft als Unterstützung unseres Teams für die eigenständige Durchführung von sexualpädagogischen Gruppenangeboten an Schulen in Berlin und Brandenburg. Der Umfang der Honorartätigkeit richtet sich nach Auftragslage und Zeitkontingent des Bewerbers. Die Tätigkeit findet im Vormittagsbereich sowie in den Schulzeiten statt.
Anforderungsprofil
Unbedingte Parteilichkeit für junge Menschen
Verständnis von Lebenswelten und -realitäten junger Menschen
Ambiguitätstoleranz und Sicherheit in der Arbeit mit (herausfordernden) Gruppen
Hohes Maß an Verbindlichkeit und Zuverlässigkeit
Organisationsfähigkeit und selbständiges Arbeiten
Abgeschlossene pädagogische Ausbildung (Erzieher, Sozialarbeiter, oder vergleichbar)
Zusatzqualifikation im Bereich Sexualpädagogik
Zusatzqualifikation im Bereich sexualisierte Gewalt/Kinderschutz (auch nachträglich)
Erweitertes polizeiliches Führungszeugnis
Von Vorteil
Zusatzqualifikation im Bereich Traumapädagogik
Eigene sexualpädagogische Materialien
Führerschein Klasse B
Wir bieten
Honorar über der Berliner Honorarordnung
Fachliche und umfassende Einarbeitung und kontinuierliche Betreuung
Teilnahme an regelmäßiger Supervision
Teilnahme am Fortbildungsangebot von sexpäd.berlin
Spannende und abwechslungsreiche Tätigkeit mit verschiedenen Zielgruppen
Möglichkeit der Verstetigung des Arbeitsverhältnisses
Bewerbungsanschreiben, Qualifikationsnachweise und tabellarischer Lebenslauf über das Kontaktformular.
Wenn Sie Interesse an einem Angebot haben, sich auf ein offenes Stellenangebot bewerben möchten oder uns eine Nachricht schreiben möchten, nutzen Sie das
Kontaktformular. Wir melden uns zeitnah zurück.
Wir freuen uns derweil über das große Interesse an unserer Arbeit, bitten aber um Verständnis, dass wir bis auf
Weiteres für die Arbeitsbereiche Erziehung, Beratung und Schulung keine Praktikumsplätze anbieten können.
Beitrag in der Sendung Freistil im Deutschlandfunk mit dem Titel There Will
Be Blood
zum Thema Menstruation.